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Nur mal eben kurz

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Leserin, lieber Leser,

es ist gibt so Worte, die irgendwie Sehnsuchtsorte beschreiben. Man muss sie nur hören und dann spürt man es beinahe schon. Man kann es riechen und fühlen. Nordsee ist so eines davon. Für viele Menschen, das weiß ich. Und ich bin definitiv einer davon. Nordsee, das ist Weite, das ist Grau auf seine schönste Art und Weise in tausend Farben. Das ist Sturm und Sonnenschein. Das ist Sand und Schlick. Nordsee ist, sich durchwehen lassen und dann an den Ofen. Bei mir funktioniert es jedes Mal wieder. Und ich muss nur daran denken, dann spüre ich ein klein wenig davon. Egal wo ich bin. Nordsee ist ein Sehnsuchtsort. Einer von meinen zumindest.

Kennen sie ihren ganz persönlichen Sehnsuchtsort? Nutzen sie ihn?
Bei mir ist es so. Wenn es mich mal so richtig nervt, dann fliehe ich genau da hin. Dann mache ich die Augen zu  - nur mal eben kurz - und spüre es, dann rieche ich das Salz in der Luft, den Strandhafer, den Schlick. Höre in meinem inneren Ohr Hans Hartz mit dem Lied „Sturm“ - ok peinlich ist irgendwie fast Schlager aber … das tut mir gut. Holt mich wieder runter. Und dann kann ich, egal wo ich gerade bin, durchatmen. Herrlich!

Auch Jesus bietet so einen Sehnsuchtsort an, an den ich fliehen darf: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. (Mt. 11,28). Wenn die Nordsee allein mal nicht reicht. Dieser Sehnsuchtsort ist überall erreichbar und immer da, wo Menschen sind, die auch daran glauben. Dort bin ich nicht allein. Sehnsuchtsort plus quasi. Und immer offen für mich! Danke!

Ihr
Carsten Bräumer